Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

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78532 Tuttlingen

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Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag
von 8.00 - 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

Jahreshauptversammlung

Die drei kooperierenden Stuckateur-Innungen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen haben in Wurmlingen kürzlich ihre diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten. Zunächst wurden die Regularien wie Jahresrechnung und Haushaltsplan in jeweils getrennten Innungsversammlungen durchgeführt. Bei den Jahres- und Tätigkeitsberichten waren sich die drei Obermeister Klaus Kitzlinger (Rottweil), Dietmar Gemeinder (Schwarzwald-Baar) und Rainer Hohner (Tuttlingen) einig darüber, dass das Stuckateurhandwerk mit der konjunkturellen Entwicklung durchaus zufrieden sein kann. Da das Stuckateurhandwerk sehr flexibel ist, könne es auf Veränderungen am Markt schnell reagieren. Mit dem großen Leistungsspektrum über Putz, Stuck und Farbe, über das energetische Sanieren bis hin zu Themen wie gesundes Wohnen werden viele Kunden, unter anderem natürlich auch viele private Bauherren, erreicht. Mit einer Vorschau auf gemeinsame Aktivitäten der drei Innungen wurde der erste Teil der gemeinsamen Mitgliederversammlung beschlossen. Im zweiten Teil der Veranstaltung ging Rechtsanwalt Markus Eberlein, Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, auf die Möglichkeiten ein, gegen illegale Marktteilnehmer vorzugehen. Am Beispiel des „Regensburger Modells“ wurden die Maßnahmen erörtert. Abschließend sprach Eberlein die Qualitätsoffensive Wärmedämmung an. Unter anderem wurde der aktuelle Stand sowie der Beginn der Mitarbeiter- und Führungskräfte-Schulungen diskutiert.
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Referent Rechtsanwalt Markus Eberlein bei seinem interessanten Vortrag

Seminar "Ladungssicherung"

In einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung der drei kooperierenden Stuckateur-Innungen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen befassten sich die Mitglieder mit dem sehr wichtigen Thema Ladungssicherung. Hierzu konnten zwei kompetente Referenten der zuständigen Polizeidirektion gewonnen werden. Polizeioberkommissar Joachim Heuse und Polizeihauptmeister Klaus Vogt hatten in den Räumen der Bildungsakademie der Handwerkskammer Konstanz in Rottweil zahlreiche Zuhörer, Unternehmer und deren Mitarbeiter aus den angeschlossenen Stuckateurbetrieben der drei Landkreise. Die Referenten verwiesen darauf, dass nicht oder mangelhaft gesicherte oder auch ungünstig verteilte Ladung das Fahrverhalten eines Kraftfahrzeugs drastisch verschlechtern und damit zur Unfallentstehung beitragen kann. Zudem führt mangelhaft gesicherte Ladung bei ansonsten glimpflich verlaufenen Unfällen häufig zu schweren Verletzungen des Fahrer bzw. Beifahrers, wenn diese bei einer Kollision durch die verrutschende Ladung erschlagen oder regelrecht zerquetscht werden. Neben den allgemeinen Grundsätzen zur Ladungssicherung sprach Referent Joachim Heuse auch die Verantwortlichkeiten von Halter und Fahrer an. Durch die sehr praxisnahen Ausführungen erhielten die Teilnehmer einen detaillierten Überblick über die Sicherungsmöglichkeiten durch Spanngurte oder Antirutschmatten. Je höher der Reibwert zwischen Ladung und Laderaumboden ist, umso weniger hohe Zurrkräfte müssen beim klassischen Niederzurren aufgebracht werden. Das wirkt sich auf die Anzahl einzusetzender Zurrgurte aus. Die Teilnehmer nutzten ausgiebig die Möglichkeit, mit den beiden Referenten das Thema Ladungssicherung praxisnah zu erörtern.
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Große Teilnehmerzahl interessierter Mitgliedsbetriebe. Links Referent Polizeioberkommissar Joachim Heuse
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Polizeioberkommissar Joachim Heuse bei seinem interessanten Vortrag.
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Neben Obermeister Dietmar Gemeinder, Schwarzwald-Baar, waren auch Obermeister Rainer Hohner (Tuttlingen, links) und Obermeister Klaus Kitzlinger (Rottweil, Mitte) zugegen, um durch den Vortrag aktuelle Informationen aufzunehmen.

Freisprechungsfeier

Stuckateur