Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

Moltkestr. 7
78532 Tuttlingen

Tel: 07461 / 2201
Fax: 07461 / 12302

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag
von 8.00 - 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

Neujahrsempfang

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen zum fünfzehnten Neujahrsempfang nach Spaichingen in die Stadthalle gefolgt. Als Hauptredner des Abends konnte Kreishandwerksmeister Armin Schumacher in diesen Jahr Prof. Dr. Norbert Höptner, Leiter des Steinbeis-Europa-Zentrums und Europabeauftragter der Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, begrüßen.

Die Gäste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen die Grußwortredner Stefan Helbig, Erster Landesbeamter Landkreis Tuttlingen, Hans Georg Schuhmacher, Bürgermeister der Stadt Spaichingen und Gotthard Reiner, Präsident der Handwerkskammer Konstanz, vernahmen in der Begrüßungsrede von Kreishandwerksmeister Armin Schumacher, dass das Handwerk durchaus als das Herz der deutschen Volkswirtschaft angesehen werden kann. Neben der Bereitstellung von Arbeitsplätzen wird die Versorgung des Verbrauchers gesichert und die mittelständischen Zuliefererstrukturen gestärkt. Das Handwerk steht mit seiner praxisgerechten Ausbildung für eine hohe Berufsqualifizierung und bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten an. Neben der Digitalisierung spürt das Handwerk natürlich den demografischen Wandel, der sich auch auf die Fachkräftesicherung niederschlägt.

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft sind natürlich auch durch die Energiewende und den Klimawandel zu erwarten, so der Kreishandwerksmeister weiter. Diesbezüglich müssen Konzepte und Strategien entwickelt werden. Hierbei können technische Entwicklungen helfen, neue Märkte zu erschießen. Nicht zuletzt deshalb sei der heutige Gastredner eingeladen worden. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte sich der Kreishandwerksmeister zufrieden und prognostizierte für das Jahr 2018 ebenfalls eine positive Entwicklung. Hierfür sprechen eine niedrige Arbeitslosigkeit, volle Staatskassen, ein starker Export und letztlich eine gute Binnennachfrage.
Neben der Vorstellung des Steinbeis-Europa-Zentrums, das unter anderem kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, ging der Gastredner auf die Punkte ein, die es eben diesen Betrieben ermöglicht, am transnationalen Technologie-Transfer teilzuhaben. Dies sei eine Herausforderung und biete eine positive wirtschaftliche Entwicklung auf europäischer Ebene, so Prof. Norbert Höptner. Dies könne durchaus auch im Handwerk unter Wahrung der Eigentumsrechte umgesetzt werden, so Höptner abschließend.
Beim nachfolgenden Stehempfang mit Buffet – vorbereitet und durchgeführt von der Segelfliegergruppe Spaichingen-Aldingen - fand ein reger Austausch unter den Gästen statt. Für die musikalische Umrahmung des Empfanges sorgte die Stadtkapelle Spaichingen unter der Leitung von Thomas Uttenweiler.

CIMG4233klein

CIMG4188klein
CIMG4182klein
CIMG4191klein
CIMG4230klein
CIMG4227klein

Freisprechungsfeier

CIMG4128klein

CIMG4111klein

CIMG4130klein

CIMG4109klein

CIMG4106klein

CIMG4103klein

CIMG4098klein

215 junge Gesellinnen und Gesellen aus 26 Berufsgruppen feierten bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen den Abschluss ihrer Lehrzeit.
Fünfhundert Besucher, darunter sehr viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, waren der Einladung in die Stadthalle in Spaichingen gefolgt und erlebten ein von der „Rose Wood Liveband“ schwungvoll begleitetes Programm.
Kreishandwerksmeister Armin Schumacher sprach in seinem Grußwort davon, dass die duale Ausbildung in Deutschland ein international anerkanntes Erfolgsmodell ist und diese für die Zukunftssicherung des Mittelstandes ohne Alternative ist. Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter ist unverzichtbar für die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Entscheidung für eine Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge. Hier fordert das Handwerk in der Bildungspolitik von Bund und Land noch mehr Wertschätzung für die berufliche Bildung, so Kreishandwerksmeister Armin Schumacher.
Im Zuge der Interviewreihe konnte Geschäftsführer Kurt Scherfer Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Mountainbike, Sabine Spitz, begrüßen. Die gelernte Chemielaborantin stand dem Geschäftsführer Rede und Antwort und riet den zahlreich anwesenden Junggesellinnen und Junggesellen gemäß ihrem Lebensmotto: „Sei beharrlich wie ein Terrier, aber nicht verbissen wie eine Bulldoge“, immer am Ball zu bleiben, nicht nachzulassen und nach Niederlagen wieder aufzustehen und weiterzumachen.
Anschließend fand die persönliche Freisprechung mit Auszeichnung der Preisträger durch Kreishandwerksmeister Armin Schumacher und dem jeweiligen Innungsobermeister statt.
Bei der abschließenden Verlosung freuten sich Zimmerer Dennis Weiß über ein iPad, Chirurgiemechanikerin Nina Rudischhauser über Beats Kopfhörer und Kraftfahrzeugmechatroniker Benedikt Leichtle über ein Cabrio-Wochenende.




Obermeisterherbstversammlung

Auch in diesem Jahr wurde die Obermeisterherbstversammlung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen genutzt, um mit den Verantwortlichen der Handwerkskammer Konstanz, Präsident Gotthard Reiner und stellvertretender Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel, handwerkspolitische Themen zu erörtern bzw. zu diskutieren.

Vorab fand im Besucherzentrum der Firma Karl Storz in Tuttlingen eine sehr interessante Führung statt. Die Obermeister zeigten sich beeindruckt von der Innovationskraft dieser Weltfirma. Kreishandwerksmeister Armin Schumacher, Spaichingen, ging eingangs auf die aktuellen handwerkspolitischen Themen ein, ehe Christian Braun, Abteilungsleiter Personalabteilung Fa. Karl Storz, in einem Kurzreferat die Frage beantwortete „Wie gewinnt ein Global Player wie Karl Storz Azubis für das Unternehmen?“ Braun ging auf die zahlreichen Aktivitäten der Firma diesbezüglich ein. Als Fazit konnte unter anderem festgestellt werden, dass ein gut betreutes Praktikum ausschlaggebend für eine Berufswahl sein kann.
Im zweiten Teil der Versammlung erläuterte Brigitte Waser, IKKclassic, wie mit Stresssituationen umzugehen ist. Unter dem Titel „Kein Stress mit dem Stress – Lösungsansätze für den Umgang mit psychischen Erkrankungen im Handwerk“ ging sie auf dieses wichtige Thema ein. Mit Prävention am Arbeitsplatz kann Stress vorgebeugt werden. Beispielsweise kann die Team-Organisation verbessert, können die Arbeitsbedingen optimiert und die Mitarbeiter in einem aktiven Lebensstil bestärkt werden. Um diese Themen gilt es sich zu kümmern, denn Gesundheit ist auch Führungsaufgabe.

Im Ausspracheblock mit der Handwerkskammer Konstanz wurden aktuelle handwerks- und gesellschaftspolitische Themen mit Kammerpräsident Gotthard Reiner und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel diskutiert.
CIMG4092klein

CIMG4083klein


CIMG4079klein

CIMG4069klein

Handwerkspolitisches Gespräch mit MdB Volker Kauder

Nach dem handwerkspolitischen Gespräch mit den Obermeistern bzw. Vorstandsmitgliedern der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen besuchte MdB Volker Kauder den Jungunternehmer Martin Haas in Rietheim-Weilheim. Der Kraftfahrzeugtechnikermeister machte sich vor 2 Jahren in Rietheim-Weilheim selbständig. Im regen Austausch gingen die beiden auf aktuelle betriebsspezifische Themen ein.
Kauder klein
von links MdB Volker Kauder, Betriebsinhaber Martin Haas und Mitarbeiter Daniel Menches

Kauder2 klein


Verleihung "Goldener Meisterbrief"

CIMG3956klein
Grußwortredner Präsident Gotthard Reiner

CIMG3951klein
Bürgermeister Klaus Schellenberg beim Grußwort

CIMG3950klein
Grußworte durch Landrat Stefan Bär

CIMG3941klein

CIMG3943klein
Blick in die Runde

CIMG3939klein
Justizminister und MdL Guido Wolf beim Grußwort

CIMG3935klein
Fraktionsvorsitzender und MdB Volker Kauder bei seinem Grußwort

CIMG3929klein
Kreishandwerksmeister Armin Schumacher bei der Begrüßung


Ehrenamtsseminar

In diesem Jahr fand das Ehrenamtsseminar der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg im Landkreis Tuttlingen statt. Für die Organisation und Durchführung zeichnete die Kreishandwerkerschaft Tuttlingen verantwortlich. So fanden sich die Seminarteilnehmer am Samstag im Hotel „Traube“ zu einem ersten Erfahrungsaustausch zusammen. Präsident Wolfgang Gastel, Kreishandwerkerschaft Böblingen, begrüßte im Namen der Arbeitsgemeinschaft die zahlreich erschienenen Ehrenamtsträger aus den Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg. Für die mitgereisten Ehefrauen wurde ein Workshop in Naturkosmetik abgehalten. Am Nachmittag fand ein Workshop mit Humortherapeut Michael Falkenbach, Spaichingen, mit dem Titel „Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht“ statt. Falkenbach sprach in seinem Workshop davon, dass sich eine humorvolle Lebenseinstellung durch Gelassenheit auszeichnet und somit der Fähigkeit entspreche, Probleme aus einer gelassenen Distanz zu betrachten und kreative Lösungen zu finden. Der Besuch der Hirsch-Brauerei mit Führung: „Expedition ins Bierreich“ und anschließendem Brauer-Vesper war ein weiteres Highlight dieses Treffens. Nach dem sonntäglichen Frühstück ging es zur Kolbinger Höhle. Mit einer Führung durch das Naturdenkmal und einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Sonne“ in Fridingen endete das Ehrenamtsseminar der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften in Baden-Württemberg. LAG Präsident Wolfgang Gastel, Böblingen, bedankte sich bei Kreishandwerksmeister Armin Schumacher für die ausgezeichnete Programmauswahl und die Gestaltung dieser Veranstaltung.

CIMG3894klein

Die Teilnehmer vor Beginn der Veranstaltung im Hotel „Traube“ in Wurmlingen


CIMG3896klein
Workshop "Naturkosmetik"

Handwerkertag in Spaichingen

03klein

01klein

10klein

09klein

08klein

07klein

06klein

05klein

04klein



02klein